Wenn man an die MiniTec GmbH denkt, kommt vielen zunächst nicht sofort in den Sinn, welche Produkte dieses Unternehmen mit Hauptsitz in Schönenberg-Kübelberg entwickelt und vertreibt. Doch auch wenn man es vielleicht nicht bewusst wahrnimmt: Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass man bereits einmal mit einem MiniTec-Produkt in Berührung gekommen ist. Das haben wir beim Leadership Connect-Treffen mit den amerikanischen Führungskräften von Army und Air Force vor Ort feststellen dürfen.
Und für einen Besuch hätte man sich kaum ein passenderes Jahr aussuchen können: MiniTec feiert 2026 sein 40-jähriges Bestehen! Gegründet wurde das Unternehmen 1986 in Waldmohr – der Beginn einer beeindruckenden Erfolgsgeschichte eines Familienunternehmens. Heute beschäftigt MiniTec weltweit rund 420 Mitarbeitende an neun Standorten, davon 280 in Deutschland.
Zu den wichtigsten Produktgruppen zählen das modulare Profilsystem sowie das Linearsystem. Das Baukastenprinzip, das sich durch die gesamten Produktreihen zieht, ermöglicht es, die einzelnen Komponenten flexibel zu kombinieren, individuell an Kundenanforderungen anzupassen und jederzeit zu erweitern. So entstehen Lösungen für unterschiedlichste Branchen: von Arbeitsplatz- und Schutzsystemen über Fördertechnik bis hin zu speziellen Anwendungen, etwa Wagen für die Feuerwehr, Innenausstattungen für Wohnmobile oder Sicherheitszäune. Parallel dazu hat sich das Unternehmen zu einem führenden Technologiepartner entwickelt. MiniTec begleitet seine Kundinnen und Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von der Beratung über die Projektplanung mit eigener Softwareentwicklung bis hin zur Montage vor Ort.
Der Besuch vor Ort machte diese Entwicklung eindrucksvoll sichtbar: MiniTec hat es geschafft, sich durch ganzheitliche Lösungen klar vom Wettbewerb abzuheben und sich mit innovativen Produkten, etwa dem charakteristischen Verbindungselement, erfolgreich am Markt zu positionieren.
Beim Rundgang über das Firmengelände erhielten die Teilnehmenden Einblicke in verschiedene Bereiche des Standorts: von den Lagerhallen über den Montage- und Automatisierungsbereich bis hin zur Fertigung, in der die Aluminiumprofile zugeschnitten und bearbeitet werden.
Auch der Austausch zwischen den Führungskräften bot spannende Perspektiven auf aktuelle Entwicklungen der Arbeitswelt. Während Mitarbeitende früher häufig viele Jahre in einem Unternehmen blieben, sind jüngere Generationen heute offener für berufliche Veränderungen. Bei MiniTec zeigt sich jedoch auch, dass manche nach einigen Jahren wieder zurückkehren – ein Wandel, den die Unternehmensführung positiv bewertet, da neue Erfahrungen frische Perspektiven mitbringen. Als familiengeführtes Unternehmen legt MiniTec großen Wert auf eine enge und persönliche Unternehmenskultur, die von Mitarbeitenden und Führungskräften gleichermaßen geschätzt wird.
Wie viele Organisationen steht jedoch auch MiniTec vor der Herausforderung, Wissen zu sichern, wenn erfahrene Mitarbeitende das Unternehmen verlassen. Um dem entgegenzuwirken, werden Schlüsselpositionen zunehmend doppelt besetzt – idealerweise mit Mitarbeitenden, die ihre Ausbildung bereits im Unternehmen absolviert haben und mehr Verantwortung übernehmen möchten. Ergänzend wurde im vergangenen Jahr das Projekt „Mission Zukunft“ gestartet, das darauf abzielt, wichtiges Wissen systematisch zu dokumentieren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gewinnung von Nachwuchskräften. Dafür arbeitet MiniTec eng mit Schulen sowie mit Hochschulen in Kaiserslautern und Saarbrücken zusammen. Einen praktischen Einblick in Ausbildungsberufe und duale Studiengänge bietet beispielsweise der MiniTec Future Day.
Auch beim Thema Weiterbildung sind sich alle Beteiligten einig: Investitionen in die Personalentwicklung sind entscheidend, um langfristig qualifizierte Fachkräfte zu sichern. MiniTec setzt daher regelmäßig auf Schulungen für Vertriebsmitarbeitende und Führungskräfte.
Und genauso kreativ, wie es in den Werkstätten von MiniTec zugeht – wo Mitarbeitende und Auszubildende regelmäßig neue Ideen ausprobieren – endete auch der Austausch: Inspiriert durch den Social-Media-Auftritt und die Unternehmenswebsite wurden bereits erste Ideen gesammelt, wie MiniTec seine Online-Präsenz künftig weiter ausbauen kann.


